Die Entstehung von Cafe-Conditorei Hölzl


Im Jahre 1919 investierte der Bäckermeister Johann Hölzl aus Freising seine gesamten Ersparnisse, um damit zusammen mit seiner Gattin Therese eine kleine Bäckerei in München in der Augustenstraße 60 zu kaufen. 1932 kam das Konditorei-Cafe in der Dachauerstraße 24 dazu.

12 Jahre später starb Johann Hölzl, er hinterließ seine Frau Therese und seine zwei Söhne Johann und Karl. Den 2. Weltkrieg überstand keines der Geschäfte. Der Nachkriegsstart erfolgte bereits 1946, denn die agile Gattin spannte die zwei Söhne mit ein. Durch den Neubau einer modernen Backstube in München-Moosach 1976 und unter tatkräftiger Mithilfe der dritten Hölzl-Generation, den Söhnen Hans und Franz, wuchs das Unternehmen zu einer Größe mit 10 Filialbetrieben heran. Heute führen die Söhne ihre eigenen Unternehmen und die Firma Johann Hölzl betreibt noch 4 Verkaufsfilialen (mit Cafe) und die eigene Confiserie.

Das Café Fischer wurde 1919 von Engelbert Fischer und seiner Ehefrau Centa in München-Grünwald gegründet. Bereits seit Mitte der 20er Jahre wurde das Café Fischer wegen den sommerlichen Tanzveranstaltungen und rauschenden Faschingsbällen zu einer Art Institution. In den 50er Jahren heiratete Johann Hölzl die Fischer-Tochter Charlotte. Nach dem Tod 1953 von Engelbert Fischer übernahm Karl Hölzl die Geschäftsführung. In den 70er Jahren erfolgte ein großzügiger Umbau und Modernisierung, Ende der 80er wurde statt des Saales das Appartement-Hotel Hölzl errichtet.